Lebensmittel

Das Buch billig billiger Banane von Sarah Zierul hat mich zu diesem Lied inspiert.

Lebensmittel immer billig
so bleiben wir brav und willig

Das Essen kommt frisch von der Natur
das sollte sein unsere Richtschnur
warum denn billiger Schrott
das will kein einziger Gott

Monokultur bringt Skaleneffekt
ob das wirklich noch allen schmeckt
Vielfalt wird geschunden
Naturkräfte unterbunden

Bauern verdienen viel zu wenig Geld
es ist Geiz und Werbebluff was zählt
Mode und Sport ist zwar schön
wir vom guten Essen leben

Als Konsumenten nutzt doch die Macht
dass es bei Billig Discountern kracht
ihre Versprechen einlösen
die sind leider die Bösen

Haben hier die Armen essen
lassen Sie sich sanft erpressen
und nehmen still Unrecht hin
ist des Billig wahrer Sinn

zahlen wir für Lebensmittel mehr
wird es für Kleinbauern vielleicht fair

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Bettler

Immer wenn ich Bettler sehe, frage ich mich, wie soll ich damit umgehen. Sie kommen oft aus armen Ländern und man hört von Ausbeutung. Auch denke ich, dass diese Menschen den Stolz aufgeben.

Was soll ich bei Bettlern machen
gebe ich Ihnen etwas Geld
werden Sie über mich lachen
hier verändere ich die Welt

Er sitzt am Strassenrand
seinen Stolz hat er aufgegeben
er streckt heraus die Hand
und scheint armselig zu leben

Zuständig ist der Staat
ich will bei mir keine Armut mehr
scheitert der Apparat
Armutsverwaltung ist verdammt schwer

Was soll ich mit Bettlern machen …

Lassen sich ausbeuten
mit Geld scheint das ja okay
fordern von kleinen Leuten
nichts davon merkt der reiche Bankier

Was soll ich mit Bettlern machen …

Macht das wirklich Sinn?
eine kleine Freude bereiten
wo aber führt das hin?
gäbe vielleicht weniger Leiden
sicher nie Bettler meiden

Was soll ich mit Bettlern machen …

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Flüchtlingsbeben

Flüchtlingsbeben

Es werden immer mehr Flüchtlinge kommen, wir müssen faire Welthandelsbedingungen schaffen. Stattdessen nützen die meisten Entwicklungsprojekte nur den reichen Ländern.

Er fährt einen Smuv und will ökologisch sein
daher kauft er manchmal im Bioladen ein
diskutiert ohne Andere beim Glas Wein
doch wird immer braver Untertan bleib’n

Das Flüchtlingsbeben ist kraftvoll gestartet
wir haben zu lange abgewartet
suchen den Fehler bei den Armen
und meinen es nützt etwas Erbarmen

Sie klopfen als Wirtschaftsflüchtlinge an die Tür
wir bieten Sozialhilfe und etwas Bier
Asylwesen heisst die goldene Kür
für wirkliche Lösungen kein Gespür

Das Flüchtlingsbeben ….

Wie will unser System die Probleme lösen
und wir kaum betroffen weiter vor uns dösen
die anderen sind immer die Bösen
wären wir nur die ambitiösen

Das Flüchtlingsbeben ….

Uns hilft nur gemeinsames kommunizieren
dort andere Wirtschaftsmethoden probieren
Arme nicht länger diskriminieren
endlich faire Strukturen einführen

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Wir sind dran

Das Buch vom Club of Rome „wir sind dran“ hat mich geprägt und ich fand dort in der Buchmitte eine schöne Anregung für ein Lied.

Wir sind dran
Wir sind dran einen Neuanfang wagen
statt über das Ende der Welt klagen
wir müssen unsere Zeit gestalten
und uns freuen über kleine Falten

wenn wir uns erinnern

wir waren dran, als eine neue Ehrfurcht für’s Leben erwachte
wir waren dran, was uns eine nachhaltige Entwicklung brachte
wir waren dran, zu der Zeit als Gerechtigkeit, Frieden, Liebe Auftrieb bekam
wir waren dran, als alles auf Erden die freudige Wende nahm

und manches zerrinnen

wir waren dran die Natur muss sich nicht mehr dem Kapital fügen
wir waren dran und es verschwanden all die vielen Wachstumslügen
wir waren dran und liessen uns von der Wirtschaft nicht mehr ausspielen
wir waren dran stoppten bei den Reichen das geht mich nichts an fühlen

Wir sind dran, können jetzt was erreichen
packen wir es, stellen wir die Weichen
die könnt ihr im Buch “wir sind dran” finden
sollten unsere Kräfte dafür binden

Wir sind dran als PDF

Mein Land

Mein Land

Das Lied ist entstanden, weil ich sehe, wie Reiche grosszügig empfangen und Arme rausgeschmissen werden. Was sind wir für ein Land?

Schönes Land
friedlich, wie ich es morgens befand
und immer will ich dich mit Wünschen plagen
doch was sollten die Menschen sagen

Reiches Land
viele Bessere verlieren jeden Anstand
sie gehen los auf die Schwachen
lassen Rücksichtslosigkeit entfachen

Armes Land
Wir drücken andere an den Rand
vergessen jegliche Humanität
hoffe, dass Sie irgendwo besteht

Trennungs Land
Ausländer trifft auf Apartheidschand
wir wollen Sie auf Lohnsklaven trimmen
sie aus Angst nirgends mitbestimmen

Wissens Land
Journalisten geben sich galant
schreiben was Mächtige wollen hören
niemals scheinbar bequemes Leben stören

Zukunfts Land
sie streuen in die Augen Konsumsand
ich glaube wir werden was bewegen
weil die meisten Menschlichkeit mögen

Menschen Land
ich auch heute wieder Begegnung fand
die Solidarität wird wiederkehren
möglichst viel durch Liebe lehren

Mein Land

Aufstieg

Aufstieg

Die Menschen wollen es grundlegend besser haben. Damit verbunden ist ein sozialer Aufstieg, der in unseren System unrealistisch ist, daher der Vergleich mit dem indischen Kastensystem.

Besser als die Eltern leben
dafür tue ich fleissig streben
und dafür sogar noch beten
kann den Stand nicht heben

Wir sind leider in Hindu Kasten
dafür stets die Gesetze passten
tragen gerne diese Lasten

Unser Leben ist vorbestimmt
Die Schule uns auf Anpassung trimmt
Mit der Zeit die Chance verrinnt
werden realitätsblind

Wir sind leider in Hindu …

Weiter die Augen verschliessen
dürfen die Reichen nicht verdriessen
das Potential vermiesen
uns gefallen liessen

Leistung lohnt sich ist ein Schein
ich sehe der kleine Mann bleibt klein
will ja nur ein schönes Daheim
soll unser Denken sein

Wir sind leider in Hindu …

Regierung

Regierung

Wer regiert eigentlich bei uns. Ich denke am Ende können wir es durch Engagement selber bestimmen. Es lassen sich viele Strophen konzipieren.

Hilfe die Klugen regieren
doch die wollen zu viel diskutieren
wollten uns mehr motivieren
lassen sich aber frustrieren

Jetzt müssen wir entscheiden
wer soll die Ämter bekleiden
eine schlechte Regierung vermeiden

Hilfe die Dummen regieren
versuchen andere zu schmieren
ihre Freunde engagieren
sich die Nerven ruinieren

Jetzt müssen wir entscheiden …

Hilfe die Macher regieren
sich als Pragmatiker präsentieren
wirtschaftlich orientieren
Bürger nicht partizipieren

Jetzt müssen wir entscheiden

Hilfe die Reichen regieren
uns mit ihren Geld manipulieren
versteckt Helfer korrumpieren
stark finanziell profitieren

Jetzt müssen wir ….

Regierung

Pappgesichter

Pappgesichter

Politiker zeigen sich auf Wahlplakaten und immer weniger im Gespräch mit dem Bürgern. Dazu habe ich ein Lied geschrieben


Was sind die Pappgesichter
sind es helle Lichter – oder nur Beschwichter
Lobbyistenverrichter – hoffentlich nie Vernichter

Wie die Köpfe von den Plakaten auf uns blicken
und uns sagen mit mir wird euch alles glücken
lösen Sie Probleme der Welt
doch wie ist es wirklich damit bestellt

Woher sollen Sie die Probleme der Bürger kennen
wenn sie sich nur im Politzirkus verrennen
und wir nie wissen, was sie sagen
wundern sich wenn wir Lügen beklagen

Was sind die Pappgesichter …

Alle Politiker sich gerne bürgernah geben
später abgeschirmt, abgehoben leben
sie kommen den Wählern kaum nah
dafür sind Politiker doch mal da

Was sind die Pappgesichter ….

Wir müssen alle in die Politik eindringen
mag das eine oder andere gelingen
traut euch demokratische Fehden
und mit Menschen statt Plakate reden

das sind die Pappgesichter denkt sich der Dichter

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Stabilitaet

Wir Menschen streben je älter, je mehr nach Stabilität, doch die gibt es nicht. Am Ende braucht es immer Engagement für ein besseres Leben.

Wir streben nach Stabilität
obwohl sich die Welt weiterdreht
wissen genau, nichts für immer besteht
wenn andere wollen werden wir abgesägt

Wir müssen Veränderung wagen
sonst geht es uns an den Kragen
und nicht nur drauflos Klagen
Stabilität sollte uns dabei nicht plagen

Nur Stabilität kann niemals sein
andere bringen Wünsche ein
still heimlich, verschworen und geheim
wir müssen aufpassen, und uns wieder befrei’n

Stabilität muss es geben
nach fairen Strukturen streben
Demokratie Engagement leben
und sich für eine bessere Zukunft regen

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Monopol

Monopol

Monopole sind wirtschaftlich umstritten und sollten in staatlichen Händen sein, doch gerade mit Google und Facebook sind welche entstanden, wo wenig dagegen unternommen wird.


Poly Poly Poly Pol Ol Oli Oli Oligopol Mono Mono Monopol
damit ist uns gar nicht wohl
lieber Vielfalt im Leben statt Konzernstreben

die Politik schützt Konzerne
wir brauchen menschliche Wärme
wirtschaften soll jedermann
damit sich was ändern kann

Zeit des Kapitals ist vorbei
kapiert das mal, so sind wir frei
Finanzen uns drangsalieren
keinen Nutzen kreieren

wir müssen uns neu entfalten
sonst bleibt doch alles beim Alten
den Menschen, statt Geld sehen
Menschenrecht vorwärtsdrehen

Poly Poly Poly Pol Ol Oli Oli Oligopol Mono Mono Monopol
ja und, das warś dann wohl
ein faires Leben regiert, der Mensch recht agiert

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