Musikstil

Wie ist eigentlich mein Musikstil, ich will, dass meine Texte verstanden werden und überlege mir einfache Melodien.

Lakonisch, ironisch
so sehen viele mich
doch wie bin ich denn wirklich

Fair, nicht sinnleer
kommt in den Liedern daher
was, wenn es anders wär

Fantasieren,  verlieren
und so das Leben spüren
dahin die Lieder führen

Arbeiten, streiten, leiden
verstehen wir die Feigen
müssen sie dennoch leiden

Konsumation, Gratifikation, Hohn
ist das wirklich unser Lohn
finde ich den rechten Ton

Frieden, lieben
wie Verständnis kriegen
das soll  das Leben bieten

Energie

Das Leben ist nur Energie behaupten manche Wissenschaftler. Ich beziehe mich auf die Lebensenergie, die Leute spüren, wenn diese verliebt sind.

Energie die brauchen wir zum Leben
sollte uns die Liebe geben
doch wir manches Mal dran zweifeln
und das Leben nicht begreifen

Im Zug wenn wir zur Arbeit pendeln
immer die Einstellung zum Guten  wenden
auf uns’re Arbeit sollten wir uns freuen
und keine Sekunde müssen bereuen

Viele gerne zuhause bleiben
sich oft mit Unsinn ihre Zeit vertreiben
doch sollten wir unsere Arbeit schätzen
und nie deswegen müssen hetzen

Energie die …

Die Wirtschaft nimmt uns die Energie
alternativlos, kein neues Denken wie
und so wird der Raum negativ aufgefüllt
und mancher Gedanke wird gekillt

Energie die …

Energie, in uns wieder finden
und eben in Liebe münden
den Schindern auch die Meinung sagen
und öfters mal den Ausbruch wagen
sonst geht’s an den Kragen
es wird gut, lasst uns Liebe wagen

Arbeiten

Für das Leben ist Arbeit sehr wichtig, wir können uns damit verwirklichen. Leider gibt die Wirtschaft den Takt an.

Arbeiten, arbeiten, arbeiten
damit uns andere leiden
und andere uns leiten
ob wir so Freude bereiten?
oder vom Leben abgleiten

Hört auf euch beim Schaffen zu quälen
sollt doch lieber das Leben wählen
stolz euer Werk gerne empfehlen
lasst euch die Zeit nicht stehlen

Arbeiten …

Sollen wie Roboter tätig sein
unsere Mitsprache die ist klein
der Arbeitgeber entscheidet allein
das finden wir gar nicht fein

Arbeiten …

Immer mehr wird automatisiert
werdet wegrationalisiert
was aber nur zur Unfreireiheit führt
werdet nur noch drangsaliert

Arbeiten …

Wo ist sie nur Solidarität
die einst unsern Grosseltern vorschwebt
zählt heut die Effektivität
irgendwann ist es zu spät

wenn nur sollen die Zahlen stimmen
unsere Lichter so verglimmen
damit wir alle gewinnen
kämpfen mit allen Sinnen

Poeten

Es ist Lied Nr. 200 und ich stelle klar, dass ein Poet ein Recht auf gutes Leben haben soll, wie jeder Mensch.

Ja die Poeten
immer noch leben
feine Texte weben
und nach Freiheit streben
lassen wir Sie gut leben

Der Poet soll  genug Geld haben
und das Leben geniessen
damit Gedanken fliessen

Ja unsere Poeten …

Der Poet wird gerne eingeladen
liebt so sehr die Balladen
möchte mit Menschen plappern
und Ideen abklappern

Ja unsere Poeten …

Der Poet wünscht das Menschen lieben
sich einsetzen für Frieden
das ist bei vielen der Fall
doch Sie haben wenig Wahl

Ja unsere Poeten ..

Der Poet sieht oft die Realität
für Liebe ist es nie zu spät
ein reiches Leben führen
sorglose Freiheit spüren

Akzeptanz

Wir akzeptieren, dass das Geld wichtiger ist, als die Natur. Stets haben wir Angst zu finanziellen Folgen.

Warum denn akzeptieren
dass sie Aengste schüren
könnten was verlieren
mal weniger produzieren

Die Wirtschaft will gern den Takt bestimmen
drohen mit stets Arbeitsplatzverlust
uns auf brave Anpasser trimmen
und haben doch nur Frust

Warum immer …

Wegen der Umwelt ja nie einschränken
mit Wüsten verhandeln, gibt nie Sinn
doch könnten wir mal weiterdenken
gegen Erde nie gewinn

Warum immer …

Wie könnte Wohlstand für uns aussehen
vielleicht nehmt für die Lieben mehr Zeit
wieder mehr in spazieren gehen
kämen wir vielleicht weit

Warum immer …

Müssen die Fähigkeiten ausbauen
alle demokratisch einbinden
uns gegen die Wirtschaft was trauen
Freiheit für uns finden

Mit Unsinn produzieren jetzt mal Stopp
denke wir verhalten uns bekloppt.

Wer

Ich bin mal wieder auf einen Marketingseminar gewesen, immer geht es um verkaufen. Wir schaffen damit tatsächlich Werte. Manchmal übertreiben wir.

Wer wer wer
ist zu allen fair
verdienen dann nicht schwer
der Markt gibt genug her

Was was was
wichtig macht auch Spass
sei bitte nicht zu krass
and’re gut leben lass

Wie wie wie
brauchen Fantasie
und wahre Energie
hilft Philosophie?

Wo wo wo
Nähe sowieso
macht Menschen immer froh
und raus aus den Büro

Wann wann wann
wenn ich mich entspann
und es auch wirklich kann
so gelingt es mir dann

Wer, was, wie, wo und wann
jetzt etwas Gesang
vergessen wir Geschäft
ist sicher manchen recht
sei’n wir kein Geldes Knecht

Wer als Lied zum Download

Ewiger Student

Ich habe mich als Student sehr wohlgefühlt und die 14 Semester sind rasch vergangen. Gerne will ich der Gesellschaft für die gute Zeit was zurückgeben.
Ewiger Student

Der ewige Student
der nur die Uni kennt
scheinbar das Leben verpennt
ist allen nicht mal so fremd

Ach, wo ihr so gerne studiert
wünschen wir dass ihr Lösungen kreiert
dass unser Leben wird bequemer
und insgesamt auch schöner

Der ewige Student
ideell eingeengt
und sich dagegen zwängt
vielleicht hier gar richtig denkt

Ach, wo ihr …

Ewige Studenten
am besten verrenten
sollen wir dafür spenden
das darf doch so nicht enden

Ach, wo ihr …

Ewige Studenten
uns später oft lenken
liessen sich gern beschenken
was bringt denn das beschränken

Ewiger Student als PDF

Dinge

Es gibt Leute, die meinen, ich soll irgendeinen Job annehmen, statt als Lebenskünstler meine Tage zu gestalten.

Sollen immer brav dienen
den Dummen und Maschinen
und ja nichts wagen
die Zustände nicht beklagen

Soll ich mich verdingen – es wird auch so gelingen
will nicht über die Klippe springen –  das wird uns doch nichts bringen

Experimieren wir fairlich
Ergebnisse wären herrlich
sonst bleiben wir Sklaven
in unseren Enklaven

Soll ich mich verdingen ….

Freiheit uns selbst gewähren
um dumme Zwänge nicht scheren
wir stiegen von den Bäumen
um mit Aengsten aufzuräümen

Soll ich mich verdingen …

Drum lebe ich mein Leben
wollt mir dafür was geben
wer wird für mich sorgen?
sind doch Chancen verborgen
gibt es immer ein Morgen

CCC

Mit Gadget haben ich ein kritisches Buch zur Entwicklung vom Internet gelesen, es braucht unser Engagement.

Computer bringen Chaos und die Cloud
was sich da wohl zusammenbraut

Jetzt uns’re Chancen vergraben
statt eine bessere Welt haben

Gehorchen blind Algorithmen
eher doch den Menschsein widmen

Versuchen zu manipulieren
uns in Abhängigkeit führen

Internet ist für Giganten
wo die besten Köpfe landen

Echt verdienen ist Illusion
ihre Geld Tipps dazu frecher Hohn

Nur noch Werbung soll sich lohnen
statt Kreativität zu betonen

Könnten das System gestalten
sollten dafür innehalten

Lassen wir es nicht entgleiten
Alternativen jetzt aufzeigen

Computer bringen Chaos und die Cloud
jetzt haben wir das angeschaut

CCC PDF zum Downlaod

Omega Typ

Wenn die Menschen als Herde betrachtet wird, gibt es vier Typen, doch wir haben alle mehrere Typen in uns.

Der Omega Typ, der Omega Typ
kaum jemand hat ihn lieb
stört nur den Betrieb
fällt durch manches Sieb

Der Alpha Typ will immer gern führen
und lässt seine Dynamik spüren
für alles die Verantwortung trägt
an seinen Stuhl wird selten gesägt

Der Omega Typ …

Die Beta Typen sind Berater
bluffen mit allwissenden Vater
helfen den Führer gerne weiter
sind aber überhaupt nicht gescheiter

Der Omega Typ …

Gamma Typen sind hier die Systemkäufer
und damit eben die Mitläufer
sie sorgen für die Stabilität
durch die ein jeder von uns überlebt

Ein Omega Typ sucht neues Denken
doch niemand will sich gern verrenken
er ist Sündenbock und Querulant
und zeigt gegen Mächtige kaum Anstand

Alpha, Beta, Gamma, Omega Typ
wir haben uns doch lieb – alle lieb