Fridolin

Mein Lied Nr. 250 entstammt der Literatur vom Leben des Augustins, der vom Schicksal hart getroffen, stets Lebensfrude hat

Mein Fridolin, mein Fridolin
wo führt dein Leben hin
lebe das Leben
das ist der Sinn

Die Arbeit liegt dir nicht am Weg
warum 120 Prozent
aufstehen liebend gern spät
kaum das Leben nicht verpennt

Denn du sprichst gern mit den Fremden
nie weiss man recht, ob er das will
irgendwie wird es enden
und wenn er will, bleibt er still

Mein Fridolin …

Was die Leute von dir wollen
in Liebe für Sie dennoch tun
markierst den humorvollen
um dich genug auszuruhn

Mein Fridolin …

Spazierst gern in reicher Natur
und erfreust dich an jeden Baum
geniesst so das Leben pur
das lässt du dir nicht klaun

Du beweist so die Liebe
und die kannst du gerne teilen
wenn ich am Glück so schmiede
darf ich mich nicht beeilen

Schokobauer

Passend zu meinen Lied, der Schokobauer, ergänzend zum Thema Schokoreisen und Fairtrade

Vom Schokobauer und seinen Leben
sind wir als Konsument getrennt
geniessen unser Schokoglück
wieviel Bauer steckt im Stück?

Der Schokobauer
da steht eine Mauer
wären die Erbauer
Gerechtigkeitslauer

Vom Schokobauer und seinen Leben
ist auch der Produzent getrennt
der kann die Preise bestimmen
wie aus Armut entrinnen

In Kakaoländern
Terms of Trade verändern
weil ja die Spenden
Armut nicht beenden

In Kakaoländern und deren Leben
müssen mehr als geben, eben
schenken wir ehrlich mehr Empathie
macht ess besser, wie schaffen, wie

Nestlé, Lindt, Suchard, Callebaut
ein neuer Status quo
lieben Schoko so
mit Schoko macht alle froh

Warten

Warten, das Lied hatte ich immer im Kopf, das Vorbild habe ich vergessen. Es ist eine Hommage an meine Art zu arbeiten.

Warten immer nur warten
Einsamkeit um mich scharten
genügend Zeit sich auszuruhn
muss sich endlich was tun

Schaffen immer nur schaffen
doch nicht zusammen raffen
Faulheit brauchen wir ebenso
nie dabei dumm wie Stroh

Gehen immer nur gehen
und uns besser verstehen
suche neue Lebensweisen
Ideen aufgleisen

Lachen immer nur Lachen
gelingen manche Sachen
für eine neue Lebensart
gehen wir an den Start

Lieben immer nur lieben
so können wir Glück kriegen
lasst uns miteinander sprechen
Verkrustung aufbrechen

1. Mai

Ich bin beim 1. Mai mitgelaufen. Die Reden von Politikern wenig kämpferisch, den Gewerkschaften lauf die Mitglieder davon. Wie geht es wohl weiter mit dem internationalen Feiertag.
Tag der Arbeit

1. Mai, 1. Mai
werden wir frei
von Drangsaliererei
und Duckmäuserei

Wo ist er geblieben unser Kampf
Verschwunden unter Bratwurstdampf
schön, dass wir den Tag begehen
doch sollten uns als Kämpfer sehen

Als Kämpfer für Unabhängigkeit
für die Freiheit ist jetzt die Zeit
gut organisiert frei handeln
statt täglich in der Arbeit granteln

1. Mai, …

Und die Arbeit selbst bestimmen
für uns die Roboter trimmen
wir die diese programmieren
und davon wirklich profitieren

Reiche wollen alles behalten
Angestellte einfach spalten
nun den Kampf dagegen wagen
einmal platzt uns jetzt der Kragen

1. Mai, …

Müssen neue Lösungen finden
unsere Kräfte dafür binden
kämpfen wir gegen die Feigen
statt auf ewig Hass herumreiten
am 1. Mai in Liebe streiten

Musikstil

Wie ist eigentlich mein Musikstil, ich will, dass meine Texte verstanden werden und überlege mir einfache Melodien.

Lakonisch, ironisch
so sehen viele mich
doch wie bin ich denn wirklich

Fair, nicht sinnleer
kommt in den Liedern daher
was, wenn es anders wär

Fantasieren,  verlieren
und so das Leben spüren
dahin die Lieder führen

Arbeiten, streiten, leiden
verstehen wir die Feigen
müssen sie dennoch leiden

Konsumation, Gratifikation, Hohn
ist das wirklich unser Lohn
finde ich den rechten Ton

Frieden, lieben
wie Verständnis kriegen
das soll  das Leben bieten

Soviel zu meiner Musik
sie bringt mir soviel Glück
soviel an kleinen Chic
mit soviel Liebe jedes Stück


Energie

Das Leben ist nur Energie behaupten manche Wissenschaftler. Ich beziehe mich auf die Lebensenergie, die Leute spüren, wenn diese verliebt sind.

Energie die brauchen wir zum Leben
sollte uns die Liebe geben
doch wir manches Mal dran zweifeln
und das Leben nicht begreifen

Im Zug wenn wir zur Arbeit fahren
warum mit trister Langweile paaren
auf uns’re Arbeit sollten wir uns freuen
und keine Sekunde müssen bereuen

Viele gerne zuhause bleiben
sich oft mit Unsinn ihre Zeit vertreiben
doch sollten wir unsere Arbeit schätzen
und nie deswegen müssen hetzen

Energie die …

Die Wirtschaft nimmt uns die Energie
alternativlos, kein neues Denken wie
und so wird der Raum negativ aufgefüllt
und mancher Gedanke wird gekillt

Energie die …

Energie, in uns wieder finden
und eben in Liebe münden
den Schindern auch die Meinung sagen
und öfters mal den Ausbruch wagen
sonst geht es an den Kragen
es wird gut, lasst uns Liebe wagen

Arbeiten

Für das Leben ist Arbeit sehr wichtig, wir können uns damit verwirklichen. Leider gibt die Wirtschaft den Takt an.

Arbeiten, arbeiten, arbeiten
damit uns andere leiden
und andere uns leiten
ob wir so Freude bereiten?
oder vom Leben abgleiten

Hört auf euch beim Schaffen zu quälen
sollt doch lieber das Leben wählen
stolz euer Werk gerne empfehlen
lasst euch die Zeit nicht stehlen

Arbeiten …

Sollen wie Roboter tätig sein
unsere Mitsprache die ist klein
der Arbeitgeber entscheidet allein
das finden wir gar nicht fein

Arbeiten …

Immer mehr wird automatisiert
werdet wegrationalisiert
was aber nur zur Unfreireiheit führt
werdet nur noch drangsaliert

Arbeiten …

Wo ist sie nur Solidarität
die einst unsern Grosseltern vorschwebt
zählt heut die Effektivität
irgendwann ist es zu spät

wenn nur sollen die Zahlen stimmen
unsere Lichter so verglimmen
damit wir alle gewinnen
kämpfen mit allen Sinnen

Poeten

Es ist Lied Nr. 200 und ich stelle klar, dass ein Poet ein Recht auf gutes Leben haben soll, wie jeder Mensch.

Ja die Poeten
immer noch leben
feine Texte weben
und nach Freiheit streben
lassen wir Sie gut leben

Der Poet soll  genug Geld haben
und das Leben geniessen
damit Gedanken fliessen

Ja unsere Poeten …

Der Poet wird gerne eingeladen
liebt so sehr die Balladen
möchte mit Menschen plappern
und Ideen abklappern

Ja unsere Poeten …

Der Poet wünscht das Menschen lieben
sich einsetzen für Frieden
das ist bei vielen der Fall
doch Sie haben wenig Wahl

Ja unsere Poeten ..

Der Poet sieht oft die Realität
für Liebe ist es nie zu spät
ein reiches Leben führen
sorglose Freiheit spüren

Akzeptanz

Wir akzeptieren, dass das Geld wichtiger ist, als die Natur. Stets haben wir Angst zu finanziellen Folgen.

Warum denn akzeptieren
dass sie Aengste schüren
könnten was verlieren
mal weniger produzieren

Die Wirtschaft will gern den Takt bestimmen
drohen mit stets Arbeitsplatzverlust
uns auf brave Anpasser trimmen
und haben doch nur Frust

Warum immer …

Wegen der Umwelt ja nie einschränken
mit Wüsten verhandeln, gibt nie Sinn
doch könnten wir mal weiterdenken
gegen Erde nie gewinn

Warum immer …

Wie könnte Wohlstand für uns aussehen
vielleicht nehmt für die Lieben mehr Zeit
wieder mehr in spazieren gehen
kämen wir vielleicht weit

Warum immer …

Müssen die Fähigkeiten ausbauen
alle demokratisch einbinden
uns gegen die Wirtschaft was trauen
Freiheit für uns finden

Mit Unsinn produzieren jetzt mal Stopp
denke wir verhalten uns bekloppt.

Wer

Ich bin mal wieder auf einen Marketingseminar gewesen, immer geht es um verkaufen. Wir schaffen damit tatsächlich Werte. Manchmal übertreiben wir.

Wer wer wer
ist zu allen fair
verdienen dann nicht schwer
der Markt gibt genug her

Was was was
wichtig macht auch Spass
sei bitte nicht zu krass
and’re gut leben lass

Wie wie wie
brauchen Fantasie
und wahre Energie
hilft Philosophie?

Wo wo wo
Nähe sowieso
macht Menschen immer froh
und raus aus den Büro

Wann wann wann
wenn ich mich entspann
und es auch wirklich kann
so gelingt es mir dann

Wer, was, wie, wo und wann
jetzt etwas Gesang
vergessen wir Geschäft
ist sicher manchen recht
sei’n wir kein Geldes Knecht

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