Die Bühne, egal ob groß oder spontan in einem Park, ist für mich als Künstler und Reisejournalist ein elementarer Ort des Austauschs und der Kreativität. Der Weg zu einer erfolgreichen Tournee ist allerdings oft ein Labyrinth aus Planung und unvorhergesehenen Hürden. Es braucht halt doch die Vermarktung.
Meine musikalische Reise begann mit einem großen Traum: einer Amerikatournee. Ich habe mich intensiv vorbereitet, Kontakte geknüpft, Mittel gesammelt und schließlich den Flug gebucht. Doch trotz aller Sorgfalt wurde mein Visumsantrag abgelehnt, und auch der Versuch, über ESTA einzureisen, scheiterte. Ein abgelehnter Visaantrag ist leider ein echtes No-Go, das diese Pläne jäh beendete.
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Daraufhin verlagerte ich meinen Fokus nach Europa. Ich interessierte mich für Osteuropa und begann mit der Vorbereitung dieser nächsten Tour. Dann kam die Corona-Pandemie, die alle Auftrittsmöglichkeiten zunichtemachte.
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Es folgten einige kleinere Auftritte in meiner Heimat. In der Schweiz spielte ich unter anderem eine thematische Reihe zu Europa in verschiedenen Städten. Später, während meiner Kandidatur als Regierungsrat im Kanton Aargau, zog ich durch die Gegend und nutzte die Chance für spontane Auftritte auf der Straße oder in Parks. Meine Gitarre ist dabei stets eine wunderbare Ergänzung zu meiner Tätigkeit als Reisejournalist.
Dank des DeutschlandTickets wurden Reisen in unser Nachbarland günstig und flexibel, was mir ermöglichte, mehrmals in Baden-Württemberg aufzutreten. Im Jahr 2023 absolvierte ich meine erste Kur in Franzensbad. Die Musik durfte auch hier nicht fehlen; meine spontanen Konzerte auf dem Kurplatz waren eine willkommene Zeitbeschäftigung und sind separat unter Auftritte vermerkt.
Schließlich fasste ich den Entschluss für eine Deutschlandtournee. Trotz intensiver Vorbereitung und viel Mühe bei der Organisation hagelte es Absagen von Veranstaltern. Der Aufbau eines kommerziell erfolgreichen Konzertbetriebs erwies sich als schwierig. Dennoch war ich viel unterwegs und konnte auf diesen Reisen zahlreiche schöne Erlebnisse sammeln.
zur Deutschlandtournee
Aus diesen Erfahrungen heraus entstand auch die Idee zu Peaceland.berlin, ein Konzept, das ich nach meinen jährlichen Besuchen der ITB entwickelte, um in Berlin für den Frieden zu werben.
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Nun ist klar, dass eine Tournee im großen Stil womöglich erst dann realisierbar ist, wenn der kommerzielle Erfolg sich substanziell einstellt.Deshalb nutze ich den Sommer2026 auf einen neuen, persönlichen Ansatz: Ich werde vermehrt in der Schweiz spielen, mit besonderem Fokus auf die Innerschweiz. Dort stamme ich ab. Ich werde dabei immer wieder von zuhause aus starten und vor allem das direkte Gespräch mit den Menschen suchen. Für mich zählt der Austausch und Ideen für meine Lieder.
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