Musikant

In diesen Lied erkläre ich warum ich auftrete. Es geht mir darum mit Menschen über Alltagsprobleme zu sprechen.

Was macht denn hier der Musikant
humorvoll anstatt elegant
will aber auch etwas sagen
was manche wenig vertragen

Seine Lieder füllt er mit Sinn
für alle ist das ein Gewinn
mit Lieder lässt sich beschreiben
was wir nicht so gerne leiden

Doch meistens hört ihn niemand zu
sie wollen lieber ihre Ruh
bedeutet bitte nicht stören
Probleme mir nicht gehören

Der Musikant wird nun spielen
und mit ander’n Menschen fühlen
und über das Leben reden
da können wir was bewegen
und haben ein schönes Leben

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Freu dich

Das Lied habe ich für jemanden geschrieben, der in seiner Arbeit frustriert ist

Freu dich, wein nicht
das Leben ist doch wunderschön
die Sorgen werden vergehn

Du stehst auf, die Glieder schmerzen
nimm es mit frohen Herzen
die Sonne strahlt dir entgegen
vielleicht gerade deswegen

Freu dich, wein nicht …

In der Arbeit meist geschunden
Kreativität unterbunden
such dir Alternativen
es gibt immer Perspektiven

Freu dich, wein nicht …

Auf dem Heimweg bist du allein
stoppe dieses isoliert sein
viele auch Probleme haben
könnt doch ruhig drüber klagen

Doch dann gleich was besser machen
fröhlich in die Sonne lachen
so wird es noch ein schöner Tag
es gibt manch einen, der dich mag

Du da

Ich habe eine schöne Liebe erlebt, es braucht beide, um diese fortzusetzen

Du du du da da da
wir sind doch so nah
was ist denn wirklich wahr
Du du du da da da du da

Ich denk nach über dich
denkst du nach über mich
mal aus dem Fenster lehnen
später was unternehmen

Du du du …

aufregend war die Nacht
unsere Liebe entfacht
viel Zärtlichkeiten geschenkt
und uns manches Mal verrenkt

Du du du …

Liebe schenkt Energie
und auch viel Fantasie
gemeinsam leben wagen
und Verantwortung tragen

Geniessen wir die Zeit
die ganze Ewigkeit
das wir uns immer lieben
und haben unser’n Frieden

Bluffer

Ich denke da an Menschen, die sich als etwas Besonderes darstellen wollen. Wir tapsen oft in die Falles des Bluffers

Bluffer, ja, du Bluffer, bist hier nur Schein
gegenüber Mächtigen lieber klein
im Alltag der Grösste sein
Bluffer, fällt auf dich jemand rein?

Im Job bekommst n’en mickriger Lohn
zum Angeben genügt das schon
damit spielst du den grossen Helden
lässt andere wenig gelten

Im Ausland lässt du Kohle springen
und Sprüche scheinbar gelingen
doch so dumm ist heute keiner mehr
die Grosskotzerei stellt sich quer

Bluffer, ja, du Bluffer …

Gegen Mächtige anzutreten
braucht es ein mutiges Leben
fällst lieber über die Armen her
so werden wir einsam und leer

Bluffer, ja, du Bluffer …

Für Prestige opfern viele Seelen
Ungerechtigkeit verhehlen
und denken sie bekommen mehr
die Reichen aber nicht fair

Darum wechsle besser die Seiten
sonst wird uns die Welt entgleiten
deinen Grossmaul Geist mache ihn leer
plötzlich erstarkt viel schönes Flair

Bluffer, ja du Bluffer, lass uns grüssen
überlege dir dein Ärsche kriechen
gute Gedanken fliessen
Bluffer warum das Leben vermiessen

Psycho

Weil ich offen auf Menschen zugehe, werde ich sogar als Psycho bezeichnet. Aber leben wir nicht in einer Schizophrenie?

Hey, hey, hallo
bin ich denn ein Psycho
ok, da bin ich aber froh

Soll das Leben weiter so laufen
Hauptsache Geld um einzukaufen
nur dafür wollen wir arbeiten
Politik liebend gerne meiden

Hey, hey, hallo …

Nichts können wir für die Welt machen
schadenfroh über and’re lachen
wir entwickeln keine Fantasie
dafür genügend Apathie

Hey, hey, hallo ….

Doch schöne Körper sind uns wichtig
innere Werte dafür nichtig
Körper können sie leicht nachbauen
damit Roboter schön ausschauen

Und dann können sie uns abschaffen
was übrig bleibt sind wohl nur Affen
wollen wir das so laufen lassen
lieber solche Ängste verblassen
uns an den Händen fassen

Schrecklich

Eine Kollegin meinte es sei grueslig am Bahnhof, ungepfleckt, auf deutsch schrecklich. Zufällig hatte es Afrikaner mit denen wir in den reichen Ländern nicht wissen, was tun.

So viel Afrikaner am Bahnhof sitzen
die könnten uns unterstützen
doch wir blicken leicht benommen
als Millionäre wären sie willkommen

Schrecklich, schrecklich oh Schreck
kriegen wir die Schwarzen je weg

Die Banker die Kurse manipulieren
Geldmangel Ängste stets schüren
Finanzen alles bestimmen
lassen uns Gestaltungschancen verrinnen

Schrecklich, schrecklich … Banker

Überall auf Strassen liegt der Abfall herum
wir blicken darauf ziemlich dumm
wer will für wenig Lohn knechten
zum Aufräumen wir mehr Müllmänner möchten

Schrecklich, schrecklich … Abfall

Das sind alles Dinge, die uns halt stinken
am besten Bier wir trinken
doch es schmeckt nun einfach zu warm
so bietet das Leben viel zu wenig Charme

Schrecklich, schrecklich … Hitze

Liz

Liz ist eine gute Freundin, ich habe schon über ihren Hund Timmy ein Lied verfasst. Die Tage mit ihr sind immer bereichernd.

Liz, zeige mehr Biss
lebe dein Leben
niemals aufgeben

Wurdest diskriminiert wegen Geschlecht
wissen alle, das ist nicht recht
kämpfen wir für faire Chancen
suchen dafür Allianzen

Liz zeige mehr Biss …

Im Leben wurdest du angelogen
oft dazu noch betrogen
Gutmütigkeit war liderlich
das auszunutzen widerlich

Jeder Mensch verdient gleichen Respekt
das wird immer noch bedeckt
Frauen auf Aussehen reduziert
womit sich der Mann nur blamiert

Liz zeige mehr Biss …

Lasst uns doch ein schönes Leben wagen
durch Liebe das Leben tragen
und in Liebe verzeihen
so wird die Liebe gedeihen

Rote Hexe

Die rote Hexe ist eine Freundin von mir, die ein ganz tolles, nachhaltiges Leben führt. Möge sie lange leben.

Es lebt die rote Hexe in ihren Hexenhaus
umgeben von schwarzen Raben zieht es sie hinaus
und will uns Freude bringen
hoffen es möge immer gelingen

Rote, rote Hexe, lass mich fröhlich sein
so ein Hexenleben wäre für mich oft ganz fein

Sie hört allen zu, spricht auch gerne mit den Kranken
und bringt mit Ihrer Liebe manches Weltbild ins Wanken
doch Sie wünscht immer allen das Beste
und liebt nur kitschige Paläste

Rote, rote Hexe, …
Sie mag übertriebenen Komfort gerne meiden
in ihren Hexenhaus lebt sie mit alten Möbeln bescheiden
doch Sie geliebt genussvolles Speisen
und geht im Hexenkleid gerne auf Reisen

Rote, rote Hexe, …
So wie rote Hexen könnten doch alle leben
und Menschen, Tieren und Natur viel Zuwendung geben
dafür müssen wir oft nicht mal zaubern
nur öfters positiv herum plaudern

Zweivierteltakt

Die meisten meiner Lieder sind im Zweivierteltakt, weil die Texte kurz sind. Im Zweivierteltakt sind viele Märsche geschrieben.

Wir sprechen im Zweivierteltakt
weil jeder klare Worte mag
hören nicht auf Disonanzen
doch so könnten wir recht tanzen

Wir leben im Zweivierteltakt
wo jeder gern den Wohlstand mag
und gierig immer verlangen
dafür vor der Zukunft bangen

Wir sprechen im Zweivierteltakt
weil niemand andere Meinung mag
statt uns’re Sichten zu wenden
Diskussionen beenden

Ich spiele im Zweivierteltakt
und kurze Melodien mag
doch lasst uns gemeinsam singen
und uns damit Freude bringen
statt was aufzuzwingen

Dinge

Es gibt Leute, die meinen, ich soll irgendeinen Job annehmen, statt als Lebenskünstler meine Tage zu gestalten.

Sollen immer brav dienen
den Dummen und Maschinen
und ja nichts wagen
die Zustände nicht beklagen

Soll ich mich verdingen, das wird mir doch nicht bringen
will nicht über die Klippe springen – es wird auch so gelingen

Experimieren wir fairlich
Ergebnisse wären herrlich
sonst bleiben wir Sklaven
in unseren Enklaven

Soll ich mich verdingen ….

Freiheit uns selbst gewähren
um dumme Zwänge nicht scheren
wir stiegen von den Bäumen
um mit Aengsten aufzuräümen

Soll ich mich verdingen …

Drum lebe ich mein Leben
wollt mir dafür was geben
Gott wird für mich sorgen
sind auch Chancen verborgen
gibt es immer ein Morgen