Punsch

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Eine Liebesgeschichte, die auf dem Markt entsteht, es ist kalt, man spricht, man sieht sich wieder

Der Markt war voll, die Luft war eisig kalt
Im Lichterglanz verflog die Kälte bald
dein kurzer Blick beim ersten Schluck – ein feiner Ruck
Wir dachten beide, was kann es schon geben
und begannen zum Leben zu reden

Glühweinpunsch, Liebeswunsch, entgegen jeder Vernunft
was gäb es zu bereuen, wenn wir uns erfreuen – verlangen – verfangen – vergangen

Voll Ungeduld ruf ich nach dem Fest an
doch anscheinend mich mit Nummer vertan
wie wollte ich dich jemals finden – mich verbinden
alles mögliche verzweifelt versucht
und oft über meine Dummheit geflucht

Glühweinpunsch …

Doch als der März die ersten Knospen trieb
sich auch gerne in solcher Zeit verliebt
entschloss ich mich auf den Markt zu gehn – und dich gesehn
du bist mit der Freundin vor dem Obststand,
ob ich wohl die richtigen Worte fand

Und dann habe ich mich dann doch getraut
und in deine schönen Augen geschaut
gib bitte die Nummer nochmal – nein, meine Wahl
du kannst ja deine Nummer notieren
wir sehen, vielleicht werd ich mich rühren

Glühweinpunsch …

Im Herbst spazieren unter den Bäumen
sind versunken in den schönsten Träumen
nach zwei Wochen ein Brief von dir – jetzt sehen wir
und wollen immer zusammenbleiben
durch all die kommenden Jahreszeiten

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