Mich interessieren Entwicklungen in der Informatik. Vor einigen Jahren wollte ich mit Melomics arbeiten, doch die Universität in Malaga hat nie geantwortet. Mittlerweile gibt es viele Systeme, wo der Computer hilft Musik zu erzeugen. Ein Video zeigt das anhand von Rammstein.
Google, Amazon, IBM, alle grossen Informatikfirmen stellen die Speicher, um Musik zu erzeugen. Was herauskommt, klingt ziemlich ähnlich.
Ich habe mir zwei Systeme angeschaut
Audoir (macht sowohl Texte als auch Musik)
Aiva (bietet ein paar mehr Optionen, Musik einzustellen)
Es ist nicht die Musik, die ich mache, aber es ist schon die Frage, ob es sich lohnen könnte, eine eigene AI aufzubauen. Eine mögliche Lösung ist Magenta von Google. Vielleicht hat ein Student daran Interesse, genügend Lieder sind ja da. Ich halte die Musik für zu elektronisch. Natürlich gibt es Ideen für Melodien und dort liegt ja weniger meine Stärke.
Musik machen ist eine Teamarbeit. Ich stosse hier als Liedermacher an meine Grenzen. Die Noten lasse ich schreiben, ich kann es finanzieren und die menschliche Arbeit ist mir wichtig.
Selbstverständlich beobachte ich die Möglichkeiten und experimentierte mit künstlicher Intelligenz. Ich lasse mir manchmal zu meinen Gedanken gerne einen Vorschlag ausarbeiten. Diesen ändere ich um, manchmal bleibt von der Vorlage der KI nichts mehr übrig.
Als Beispiel das Lied „Loblied“, wo ich mit KI bequem Inhalte anreichern konnte
Andererseits hilft mir die KI sicherlich weiter bei der Arbeit mit dem Musikstudio. Und die meisten Instrumente, die ich einspiele, basieren auf KI. Nachdem ich alleine viel arbeiten muss, schätze ich auch die virtuelle Assistenz.
Ich arbeite mit der Composer Cloud, die 1. Mio Samples enthält und der Digital Audio Workstation von Audacity, um bessere Aufnahmen zu kreieren. Damit hoffe ich, meine Musikstücke professioneller zu veröffentlichen.
Dennoch, die meisten Lieder entstehen ohne KI, sondern durch Begegnung und Austausch. Ich verfüge über einen guten Wortschatz und bin keinen Produktionszwängen unterworfen. Die schöne Arbeit sollte selbst gemacht werden.
Im Oktober 2025 mache ich das sogenannte Oktoberprojekt, ich lasse 10 Lieder von ChatGPT schreiben und starte die Unterhaltung wie folgt.
bitte schreibe mir 10 Lieder, vier Ideen (Telefonat, Informationsflut, Angsthasen, kleine Probleme) habe ich, zu weiteren sechs Liedern überlege dir eigene Themen. Orientiere dich an den Liedern, die auf zurfluh.de stehen, jeder Post entspricht einem Lied, insgesamt gibt sind es derzeit 1431 Lieder aufgeteilt nach verschiedenen Kategorien, du findest sicher genügend Material.
Später werde ich mich weiter mit ChatGPT unterhalten. Die KI Programme suchen ja den Dialog, entsprechend heissen sie Copilot oder Gemini. Meistens fabuliert die KI, erfindet irgendwas. Ich gewinne meine Ideen aus dem Alltag. Nachdem ich viel reime und einen guten Wortschatz, bin ich der KI überlegen. Wie lange noch?
Hier ist die Beschreibung meiner Unterhaltung mit ChatGPT
Als ein Copilot arbeite ich gerne mit KI, ich hinterfrage Themen, suche Hintergründe und darauf aufbauend entwickle ich das Lied, die Texte, Reime und Melodie stammen aus meiner Feder. Doch mir ist klar, mit der richtigen Anweisung wird die KI diese Arbeit übernehmen. Es geht langfristig darum, meine Persönlichkeit zu stärken.
Fazit
Als Liedermacher will ich die die digitalen Hilfsmittel nutzen. Schon bei Beginn habe ich zr Suche von Wörtern die Thesaurus benutzt, vor allem um Fehler aufzuspüren und Synonyme zu finden. Später im Internet habe ich Reimsuche genutzt.
Die aufkommende KI nutze ich seit vielen Jahren zur Recherche und habe auch schon der KI Texte schreiben lassen. Das Oktoberprojekt beschreibt das Desaster. Jedoch ist die KI auch eine Unterstützung, um bessere Lösungen zu finden.
Es ist vor allem die Herangehensweise mit der KI als Gesprächs- und Recherchepartner. Langfristig wird sich zeigen, wie sich die Arbeit entwickelt. Ich denke die menschliche Kreativität kann unendlich sein. Die KI entwirft Dinge, welche die Realität verleugnen und idealisiert sind.
KI ist scheint mir lediglich als Stoffsammlung sinnvoll, die Texte, welche die KI überlegt, sind ohne Sinn, Logik, erzählen keine Geschichte. Neue Szenen aus dem Alltag konnte er sich nicht vorstellen. Die KI durfte meine Webseite und die Lieder durchsuchen, ich sehe aber keine wirklich gute Analyse. Die Gespräche sind lange, und für die Melodien werde ich an eine andere KI weitergereicht.
Dennoch, wahrscheinlich wird sich die KI zu einem guten Hilfsmittel entwickeln, doch die kreative Arbeit will ich bei mir lassen. Die Entstehung des Liedes ist ja ein schneller Prozess, viel aufwändiger ist die Umsetzung, die Optimierung. Und wichtig ist auch die Authenzität.
Daran müssen wir arbeiten, und uns begegnen, die KI soll uns von der langweiligen Arbeit befreien. Aktuell wird das Internet von KI Beiträgen überschwemmt. Für mich bleibt das wichtigste Ziel die direkte Begegnung mit Menschen statt sozialer Medien. Wobei ich vermehrt soziale Mediein einsetze, aktiv auf Shorts und Reels setze, jeden Tag ein Lied ein Werk.

