Reisender Liedermacher?

Stephan Zurfluh nimmt Eindrücke aus den Alltag auf und schreibt Lieder dazu. Ausgrenzung, Zukunftsängste, Lebensfreude, Hoffnung. Es wird viel auf Politik eingegangen und er selbst kandidiert für politische Ämter mit der Musikpartei.

Statt Geld will er von den Zuhörern Unterschriften für Petitionen. Es gibt zu wenig Initiativen für sinnvolle Beschäftige oder Diskriminierung sowie Aberkennung der Mitbestimmung. Als Andenken gibt es ein Liedblatt zu dem vorgetragenen Lied.

Sein Werk umfasst über1 500 Lieder, die in wenigen Jahren entstanden sind. Fast alle im Zweivierteltakt, mit kurzen Texten, die sich reimen. Stephan Zurfluh muss zugeben, dass er sehr gerne reimt und da vielleicht übertreibt. Die Lieder finden bequem auf einem A4 Blatt Platz. Gleich nach der Idee veröffentlicht er auf der Webseite zurfluh.de die Texte, später gibt es das Notenblatt. Die aktuellen Versionen sind in der Cloud, dafür kann Zugriff beantragt werden.

Stephan Zurfluh liebt die Lakonie, die deutsche Sprache und kennt zu den Liedern die Geschichte. Seine kämpferischen Lieder kommen gut an, doch die hoffnungsvollen friedlichen Lieder begeistern ebenso. Er ist oft mit seiner Gitarre unterwegs, ganz im Sinne von „Übung macht den Meister“.

In einem Lied schreibt er, dass er jeden Zuhörer sprechen möchte, kleine Konzerte mit 20 Zuhörern sind ideal. Er schreibt alles zu seiner Person und seiner Arbeit als Liedermacher auf seine Webseite. Und wenn er unterwegs ist, erwacht seine Leidenschaft als Reisejournalist, wo er mehr als 150 Webseiten mit Inhalten füttert.

Er reist viel, aber reissend ist er nun doch nicht, er kommt nachdenklich, still und freundlich daher. Die Zuhörer müssen das Liedermachen mögen und sich von den Texten umgarnen lassen.

Webseite als Liedermacher
zurfluh.de

Webseite als Reisejournalist
reisezeit.ch