Wir sind dran

Das Buch vom Club of Rome „wir sind dran“ hat mich geprägt und ich fand dort in der Buchmitte eine schöne Anregung für ein Lied.

Wir sind dran
Wir sind dran einen Neuanfang wagen
statt über das Ende der Welt klagen
wir müssen unsere Zeit gestalten
und uns freuen über kleine Falten

wenn wir uns erinnern

wir waren dran, als eine neue Ehrfurcht für’s Leben erwachte
wir waren dran, was uns eine nachhaltige Entwicklung brachte
wir waren dran, zu der Zeit als Gerechtigkeit, Frieden, Liebe Auftrieb bekam
wir waren dran, als alles auf Erden die freudige Wende nahm

und manches zerrinnen

wir waren dran die Natur muss sich nicht mehr dem Kapital fügen
wir waren dran und es verschwanden all die vielen Wachstumslügen
wir waren dran und liessen uns von der Wirtschaft nicht mehr ausspielen
wir waren dran stoppten bei den Reichen das geht mich nichts an fühlen

Wir sind dran, können jetzt was erreichen
es braucht ganz kleine “wir sind dran” Weichen
die könnt ihr im Buch “wir sind dran” finden
sollten unsere Kräfte dafür binden

Brauch ich mehr

Brauch ich mehr

Ich kann mich einen Spruch lebenslang erinnern, den ich in einen philippinischen Jeepney gelesen habe, warum braucht es Geld? Du kannst dir ein Haus kaufen, aber kein Heim, du kannst Begleiter kaufen, aber keinen Freund, etc.

Ich kaufe eine Jacke, die verschwindet im Schrank
muss nicht sein, denn der ganze Konsum macht mich krank
immer soll ich modisch aussehen
ich will es nicht verstehen

Brauche ich mehr, brauche ich mehr, brauche mehr
weiss nicht, wieso ich das begehre
statt Glück haben ich meine Kräfte verzehre
und meistens fühle ich mich leer

Ich habe viele Freunde, doch die sind kaum bei mir
und manchen ich mit Annehmlichkeiten schmier
was bringen die vielen Bekannten
dabei sind meist Ignoranten

Ich habe in der City ein grosses Appartment
eigentlich schade, dass mich nicht der Nachbar kennt
und ehrlich es ist kein Daheim
fühle mich einsam und allein

Brauche im mehr, brauche ich mehr …

Für alle spiele ich den erfolgreichen Held
bin nicht sicher, was gebe damit ich der Welt
weg mit Hunger wär ein schönes Ziel
dafür tue ich wirklich nicht viel
doch will jetzt die Regeln überdenken
und weniger euch blenden

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Hoffnung

Hoffnung

Das Lied entspricht in vielerlei Hinsicht den Gutmenschen und den Schinder. Immer wieder dennoch an eine bessere Zukunft glauben.

Man hofft, es möge doch gelingen
man glaubt, den Menschen was zu bringen
man sieht, wie wir um Freiheit ringen
man will, das die Ideen klingen

Man hofft, lange auf Gerechtigkeit
man glaubt, Hass täte Menschen leid
man sieht, Sklaverei herrscht weit und breit
man will, endlich für alle Freiheit

Man hofft, Paradies kann entstehen
man glaubt, einen Sinn da zu sehen
man sieht, ein verzweifeltes Flehen
man will, das Leiden endlich gehen

Mit Hoffnung, Glaube, Sicht und Willen
werden wir unser Leben erfüllen
bei uns selbst beginnen
unserer Verantwortung nicht entrinnen
und besseres Leben gewinnen

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Antonius

Antonius

Ich, die rote Hexe und viele andere glauben, wenn wir unser Leben mutig leben, immer wieder Antonius für unsere Freude sorgt.

Antonius
ich sehe dich in vielen Menschen, den ich begegnen kann
und dann, und dann
mit welcher Freude bin ich wohl jetzt dran

Antonius
wenn ein Weg in manch Situation aussichtslos mir scheint
er meint, er meint
und habe dann plötzlich vor Freude geweint

Antonius
hätte an ein Lächeln von diesem Mädchen nie gedacht
sie lacht, sie lacht
und empfinde Freude für die nächste Nacht

Antonius
manchmal hole ich mir eine Erinnerung zurück
das Glück, das Glück
und wieder mit Freude in die Zukunft blick

Antonius

Gefühle

Gefühle

Gefühle sind stark, sie geben uns Kraft. Das Lied soll uns anregen, die Gefühle für Veränderung zu nutzen.


Wie fühlt man sich, wenn der Tag beginnt
und Entscheidungen nötig sind
viel auf Sachlichkeit getrimmt

Wie freut man sich, wenn etwas ist geglückt
und es war ein wenig verrückt
doch die Freude dich entzückt

Wie traut man sich, auf Neues zuzugehn
denn damit ist schon viel geschehn
ja, so schön ist dann das Lebn


Fühlen, freuen und trauen
wird uns immer aufbauen
wenn wir zu den anderen schauen
und unseren Gefühlen vertrauen

Gefühle

Fragen

Fragen

Ich sitze oft alleine, spiele vor mich und die Leute gehen wenig auf mich zu, vielleicht haben sie haben Angst vor dummen Fragen.

Ich spiele hier und geniesse den Tag
und möchte dass man mit mir reden mag
doch ich stelle fest, dass ich manche plage
wobei ich so alles mögliche frage

Soll ich denn verschwinden, will doch kein Geld
und es hat mich auch niemand bestellt
ich bin auf der Welt, der einige Fragen stellt

Warum wollt ihr mich denn übersehen?
wie soll es im Leben weitergehen?
wollen wir in Freundschaft bestehen?
und wie können wir Hass übersehen?

Soll ich denn verschwinden, …

Oder wie geht ihr um mit Gefühlen
lasst ihr lieber eure Masken spielen
und nie in Ungerechtigkeit wühlen
euch lieber sinnlos mit Schrott zu müllen

Soll ich denn verschwinden, ….

Fehlende Antworten nehme ich hin
zumindest für mich macht das wirklich Sinn
ich spiele weiter, solange ich bin
weil ich mit hinterfragen gewinne

Fragen

Regierung

Regierung

Wer regiert eigentlich bei uns. Ich denke am Ende können wir es durch Engagement selber bestimmen. Es lassen sich viele Strophen konzipieren.

Hilfe die Klugen regieren
doch die wollen zu viel diskutieren
wollten uns mehr motivieren
lassen sich aber frustrieren

Jetzt müssen wir entscheiden
wer soll die Ämter bekleiden
eine schlechte Regierung vermeiden

Hilfe die Dummen regieren
versuchen andere zu schmieren
ihre Freunde engagieren
sich die Nerven ruinieren

Jetzt müssen wir entscheiden …

Hilfe die Macher regieren
sich als Pragmatiker präsentieren
wirtschaftlich orientieren
Bürger nicht partizipieren

Jetzt müssen wir entscheiden

Hilfe die Reichen regieren
uns mit ihren Geld manipulieren
versteckt Helfer korrumpieren
stark finanziell profitieren

Jetzt müssen wir ….

Regierung

Fürbitte

Fürbitte

Während des Tages regen wir uns über viele Kleinigkeiten auf. Am liebsten hätten wir ein wenig Mitleid. Wer hat Ideen für humorvolle Erlebnisse beim Tagesablauf.

Ich bin gerade aufgewacht
vorbei ist jetzt die dunkle Nacht
Bemitleide mich – du Armer

Auf dem Arbeitsweg immer Stau
verdammt noch mal Strassenausbau
Bemitleide mich – du Armer

Kaffeemaschine ist ganz leer
morgens Kaffee doch so begehre
Bemitleide mich – du Armer

Der Chef ist immer schlecht gelaunt
was niemanden wirklich erstaunt
Bemitleide mich – du Armer

Die Nudeln sind gekocht zu weich
zu viel Salat und kein Fleisch
Bemitleide mich – du Armer

Arbeit habe ich viel zu viel
lieber mit dem Computer spiele
Bemitleide mich – du Armer

FC Bayern wieder verliert
was den Fussballfan sehr frustriert
Bemitleide mich – du Armer

Es ist nun schon wieder gleich zehn
bin müde muss schlafen gehen
Bemitleide mich – du Armer

Fürbitte

Parasit

Wir schimpfen über Sozialschmarotzer aber sehen nicht die Parasiten, die auf Kosten anderer leben. Die sehen wir nicht und sie richten oft einen grossen Schaden an.

Lieber ein Schmarotzer
statt ein Parasit – der Schmarotzer hält uns fit
den Parasit kriegt kaum jemand mit

Wir drangsalieren Almosenbitter
zeigen uns selten als edle Ritter
sie sollen sich gefälligst stets bedanken
sie sind unsere Gesellschaftskranken

Dann gibt es die netten feinen Herren
die auf liberale Werte schwören
und hintenrum über die Bürger lachen
denn die lassen alles mit sich machen

Lieber ein Schmarotzer …

Einen Schmarotzer können wir rausfinden
die Parasiten kaum unterbinden
sie wollen die Gesellschaft heimlich lenken
und sich dafür als Helfer verrenken

Es gilt Parasiten auszuscheiden
das führt vielleicht zu manchen Leiden
doch irgendwann müssen wir das angehen
wollen wir menschlich weiterbestehen

Sind wir schlechten Parasiten los – geht es uns famos
Auch Schmarotzer sind verkehrt – doch Symbiose ist was wert

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Gelassenheit

Gelassenheit

Das Lied ist entstanden nach einem Vortrag zu Gelassenheit. Es fällt älteren Menschen leichter und es gibt weitere Befindlichkeiten, über die es nachzudenken lohnt.

Gelegenheit
Gelegenheit ist eine Möglichkeit
die das Leben uns offeriert
am besten gerne probiert

Gemütlichkeit
Gemütlichkeit ist unsere Freiheit
uns am Leben zu erfreuen
die Zeit nicht zu bereuen

Gemeinsamkeit
Gemeinsamkeit geht manchmal wenig weit
doch sich Leben am andern misst
was manch einer gern vergisst

Gegebenheit
Gegebenheit – unsicher sein macht sich breit
wie wird Leben später glücken
statt Mauern lieber Brücken

Gelassenheit
Gelassenheit gilt für unsere Zeit
das Leben geht irgendwo hin
es hat durchaus seinen Sinn.

Gelassenheit