Uns fehlen immer mehr Stühle, die so wichtig für Gemeinschaft sind

(I) Es sind nur noch zwei Stühle
fast alle sind jetzt weg
wie Gemeinschaft sich fühle
die Verluste doch sehr suspekt

(II) Wir waren immerhin zehn – einer musste halt stehn
doch plötzlich der Stühle acht – es schlimmer gemacht
(I) Nur noch der Stühle sieben
kurz drauf deren noch fünf
liessen uns unterkriegen
die Nase nur etwas gerümpft
(I) Die Menschen was empfinden
immer Stühle fehlen
wer will es unterbinden
wir ja am Ende so wählen
(II) Und es werden nur noch vier – und so die Staatsmacht spür
reduzieren sie auf drei – so die Zukunft sei
(I) Doch statt sich mal zu wehren
was macht denn wirklich Sinn
nun mit Demos beschweren
damit kriegen wir das nicht hin
(I) Die Stühle bei uns bleiben – dafür uns entscheiden
wem wohl zum Teufel jagen – uns platzt der Kragen
(II) Ein Staat nur den Reichen gibt – warum ist er beliebt
noch zählt jede Stimme gleich – ob arm oder reich
wir wollen der Stühle jetzt zehn und leben schön


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