Der Besuch des Zaren in Friedberg nach einen Text aus einer Zeitung der damaligen Epoche, hinterlegt mit einer Melodie von Tschaikowsky
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Vom Bahnhof bis zum Schlosse hin
steht Kopf an Kopf die Polizei,
und wer da geht mit frohem Sinn,
der wird blockiert ist nicht mehr frei
Kein Bürger wagt ein lautes Wort,
verlässt jeder Mut diesem Ort
An jeder Ecke starrt ein Blick
der finster nach Verrätern späht,
und wehe dem, der ohne Glück
zur falschen Zeit vorübergeht!
ein Sperling gilt als Attentat
überall riecht’s nach Hochverrat!
Ein jeder Fremde wird durchsucht
und überall so scharf geschaut,
und wer im Stillen leise flucht
dem wird die Freiheit gleich geklaut.
Strohhüte schleichen durch den Park
und fühlen sich als Helden stark
O Friedberg, du geplagte Stadt
hast den Zaren lange zu Gast
ob das Volk echte Freude hat
tragt des Schutzes schwerer Last.
Gott helfe, dass die Zeit vergeht
damit der Wind der Freiheit weht (2x)


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