Polenstädtchen

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Die Volksweise als Antikriegslied umgedichtet

In einem Polenstädtchen, da lebte einst ein Mädchen, die war so schön,
/:sie war das allerschönste Kind, das man in Polen find’t,
aber nein, aber nein, sprach sie, ich küsse nie! (2x)

Ich führte sie zum Tanze, da fiel aus ihrem Kranze ein Röslein rot.
/. Ich hob es auf von ihrem Fuss, bat sie um einen Kuss:
Aber nein, aber nein, sprach sie, ich küsse nie! (2x)

Und als der Tanz zu Ende, reicht sie mir beide Hände zum Abschied hin:
/. Komm her, du stolzer Grendier, den ersten Kuss von mir,
vergiss nur Maruschka nicht, das Polenkind. (2x)

Und als ich kam nach Polen, um Maruschka zu holen, ich fand sie nicht
/. angeblich ihr Land verraten, gebüsst für ihre Taten
die arme Maruschka mein, das Polenkind (2x)

Im Krieg blüht auf die Liebe, doch schnell Rache siege. es ist gemein
/. Kriege bedeuten grosse Not, den Unschuldigen den Tod
eben ja, eben ja, der Frieden, nur der bringt Glück (2x)

Dann reist ihr gern nach Polen, schenkt Friedensparolen, das tut gut
/. und dort gern die Freundschaft bieten, alle lieben Frieden,
eben so, eben so, für’s Leben, da alles gib (2x)

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